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Archiv für den Monat Mai 2011

Nachdem Anfang Mai der erste Lauf der Euro 4X Serie mit einem zweiten Platz in Houffalize (BEL) recht gut für mich gelaufen war, lies der zweite Lauf am 21. Mai in Szczawno-Zdrój (POL) einiges erwarten. Bei bestem Wetter kamen etwa 5000 Zuschauer an die Strecke des kleinen Kurortes am Rande des Riesengebirges. Bereits am Mittag war die Stimmung dementsprechend gut. Die Strecke war schnell, vor allem die erste Gerade hatte es in sich und sollte für spannende Manöver sorgen. Ich kam gut durch meine ersten Trainingsläufe und konnte mich nach schwerem Fehler am Gate als Fünfter für das Rennen am Abend qualifizieren. Hier konnte ich bis zum Halbfinale jeden Heat für mich entscheiden. Danach verlies mich leider das Glück. Im Halbfinale klickte ich aus und kam dadurch leider nur auf drei. Nach einem eher schlechten Gatter konnte ich im kleinen Finale durch ein Manöver noch auf den zweiten Platz vorfahren. Am Ende wurde ich Sechster. In der Gesamtwertung bin ich damit immer noch unter den Top 3. In zwei Wochen geht es für mich in Fort William (SCO) mit dem zweiten Weltcup weiter.

Am 14./ 15. Mai fand auf dem Hell 4X Track in Asch der zweite Lauf des Czech 4X Cups statt. Nachdem ich bereits vor einigen Wochen beim ersten Lauf als Dritter auf das Podium fahren konnte, wollte ich natürlich einen gutes Rennen fahren, um meine Position in der Gesamtwertung zu unterstreichen. Außerdem liegt Asch nicht weit von meinem Haus entfernt und ist damit quasi wie eine Heimstrecke für mich. Das erste Training am Samstag verlief ohne große Probleme. Die Strecke war aufgrund des sonnigen Wetters sehr trocken und rutschig. Da es in der Nacht zum Sonntag jedoch stark regnete, änderte sich die Situation bis zum Rennen. Vor allem der amtierende Weltmeister Tomas Slavik und Michal Prokop schienen mit den Bodenverhältinissen gut zurecht zu kommen und bereits vom ersten Gatter weg zeigte sich, dass es auf sie zu achten galt. Meinen Qualifikationslauf beendete ich auf dem zweiten Platz mit 0,3sec. Rückstand auf Slavik. Danach gewann ich jeden meiner Läufe bis ins Finale. Hier stand ich gemeinsam mit Tomas Slavik, Michal Prokop und dem slovakischen Meister Marek Pesko am Gatter. Nach der ersten Gerade lag ich hinter Slavik knapp auf Platz zwei. Diesen Platz hielt ich bis ins Ziel. In der Gesamtwertung des Czech 4X Cups verbesserte ich mich dadurch ebenso auf den zweiten Platz. Das Ergebnis lässt auf ein gutes Rennen in Szczawno-Zdrój (POL) hoffen, wo es am 21. Mai mit der Euro 4X Serie weitergeht.

On May 14th and 15th the Hell 4X track in Aš hosted the second round of the Czech 4X Cup. After I was able to come in for third at the first round in Prague a couple of weeks ago, I wanted to race well to underline my position in the overall standings. Furthermore Aš is not far from my house, making it almost like a home track for me. The first training session on Saturday went without any major problems. Due to the sunny weather the track was very dry and slippery. But heavy rain during the night changed the conditions. Already the first gate on Sunday morning showed that Tomas Slavik and Michal Prokop would ride strong. I finished second in my qualifying run and moved on to win all my heats to the final with ease. Here I lined up at the gate with the likes of Slavik, Prokop, and the reigning Slovak champion Marek Pesko. After the first straight I was right behind Slavik in second position and was able stay in this place to the finish line. The result helped me moving up in the overall where I’m also second now and should be a good Omen for the next race of the Euro 4X Series in Szczawno-Zdrój (POL) on May 21st.

Johannes Fischbach hat beim Schwalbe Euro Four-Cross in Houffalize hinter den Niederländer Joost Wichmann Rang zwei belegt. „Ich habe es vergeigt.“ Johannes Fischbach bekannte sich am Sonntagabend in Houffalize zu einem Leichtsinnsfehler, der ihn den Sieg gekostet hat. Der Deutsche Meister erwischte den besten Start, zog souverän seine Bahn und ließ es zum Schluss austrudeln, weil er dachte, es käme gar niemand mehr hinter ihm. „Da war es so leise. Ich dachte, er wäre vielleicht gestürzt“, so der Ghost-Biker zu seinem Faux-Pas. Joost Wichmann war nicht gestürzt, sondern rauschte kurz vor der Ziellinie noch an Johannes Fischbach vorbei und holte sich den Sieg vor dem Deutschen, dem Tschechen Adam Stasek und Jurg Meijer, ebenfalls aus Holland. Fischbach hatte alle Heats souverän überstanden und dabei im Viertelfinale auch den amtierenden Weltmeister Tomas Slavik (Cze) hinter sich gelassen.

„Schade, ich hätte gewinnen können. Aber Platz zwei ist zumindest auch nicht ganz schlecht“, meinte Fischbach nach dem Rennen.

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